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KZ-Gedenkstätte Neckarelz/Vortrag von Arno Huth: „Eine doppelte Minderheit – jüdische Facharbeiter aus dem Konzentrationslager Plaszów in den Neckarlagern“

24 Februar @ 17:00 - 19:00

„Eine doppelte Minderheit – jüdische Facharbeiter aus dem Konzentrationslager Plaszów in den Neckarlagern“

Sonntag, 24. Februar 2019 / 17:00 – Seminarraum der KZ-Gedenkstätte

Das Konzentrationslager Plaszów bei Krakau Foto: wikicommons

Jüdische Häftlinge bildeten in den Neckarlagern eine kleine Min­derheit: von über 5.000 Häftlingen waren nur 150 Männer in den Listen als „Juden“ bezeichnet; im März 1945 wurden außerdem 200 jüdische Häftlingsfrauen für eine Woche im KZ Neckargerach untergebracht, die aber nicht als eigentliche „Lagerinsassinnen“ gezählt werden können.

Noch seltener geschah es, dass Häftlinge als „Facharbeiter“ gemäß ihrer beruflichen Qualifikation in der unterirdischen Rüstungsfabrik „Goldfisch“ eingesetzt wurden. Dies traf aber auf 50 jüdische Elektriker zu, die im August/September 1944 aus dem KZ Krakau-Plaszów via Natzweiler an den Neckar gelangten. Arno Huth erzählt ihre besondere Geschichte und zeichnet Einzelschicksale nach.

Außerdem geht er kurz auf den Lagerführer Franz-Josef Müller ein, den unmittelba­ren Vorgänger von Amon Göth in Plaszów (letzterer bekannt aus dem Film „Schindlers Liste“). Müller leitete den Aufbau des Lagers; es wurde direkt über den Gräbern eines jüdischen Friedhofs errichtet. Müller stammte – aus Mosbach.

Details

Datum:
24 Februar
Zeit:
17:00 - 19:00