Gemeinsame Gedenkveranstaltung zum Jubiläum „75 Jahre Befreiung der Lager“

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(VERSCHOBEN wegen Corona-Pandemie) Gemeinsame Gedenkveranstaltung zum Jubiläum „75 Jahre Befreiung der Lager“

Zum 75. Jahrestag des Endes der Lager auf der rechten Rheinseite planten die baden-württembergischen Gedenkstätten für den 4. und 5. April 2020 (wurde aufgrund der Corona-Pandemie verschoben, das neue Veranstaltungsdatum ist noch nicht bekannt) eine gemeinsame Gedenkfeier. Sie sollte am Standort des ehemaligen Kranken- und Sterbelagers Vaihingen-Enz stattfinden. Die Veranstaltung sollte zweiteilig sein: Am Abend des 4. April sollte es historische Beiträge und Bilder zum „doppelten Ende“ des Konzentrationslager Natzweiler und der Befreiung des Außenlagers Vaihingen/Enz geben. Zum historischen Kontext: Das „erste Ende“ von Natzweiler fand im Herbst 1944 statt, als alle linksrheinischen Lager evakuiert wurden. Am 25. November 1944 entdeckten US-Truppen das leere Hauptlager. Das „zweite Ende“ fiel ins Frühjahr 1945. Die Häftlinge der verbliebenen knapp 30 rechtsrheinischen Außenlager wurden auf  Todesmärsche geschickt. Nur bei einem einzigen Lager kann man von „Befreiung“ sprechen: am 7. April 1945 standen  französische Truppen entsetzt vor den todkranken und sterbenden Menschen des Außenlagers Vaihingen/Enz. Am Sonntagmorgen des 5. April sollten sich laut Planung deutsche und französische Gäste zur Gedenkfeier auf dem KZ-Friedhof Vaihingen-Enz treffen.